Blocken
Einen Gegner anphasern und ihn kurz deaktivieren.
Regeln & Grundsätze · auf einen Blick
Das Wichtigste zum LaserBall — kompakt und verständlich. Zu vielen Regeln findest du unten das „Warum“, und alle Details stehen im vollständigen Regelwerk der DLBL.
Respekt gegenüber Gegnern, Schiedsrichtern, Hallenpersonal und Zuschauern.
Keine Beleidigungen, Drohungen oder Provokationen — auch außerhalb der Arena.
Entscheidungen werden akzeptiert; Proteste laufen ausschließlich über den Captain.
Ein Modus, feste Settings — überall gleich und dadurch vergleichbar.
Das System erfasst Tore, Vorlagen, Steals und Blocks automatisch mit.
Gestraft wird über Straftore und Karten, nicht über Zeitstrafen.
Sicherheit hat immer Vorrang vor Wertung und Zeitplan.
Eine Verletzung wird laut kommuniziert — ein Tor danach zählt nicht.
Erste-Hilfe-Material, Ansprechpartner und Notruf sind stets bereit.
Zwei Teams, je ein eigenes Tor, ein virtueller Ball. Zu Beginn jeder Runde stehen alle am eigenen Tor und aktivieren sich per Countdown. Wer den Ball führt, bringt ihn ins gegnerische Torfeld und taggt das Target — danach endet die Runde.
Gespielt wird ausschließlich LaserBall Classic. Alle Hallen fahren denselben Modus und dieselben Settings — Abweichungen sind nicht zulässig.
Einen Gegner anphasern und ihn kurz deaktivieren.
Der Ballträger phasert einen Mitspieler und gibt ihm den Ball weiter.
Den ballführenden Gegner treffen — er wird deaktiviert, der Ball wechselt zum Treffenden.
Direkt nach dem Erobern das eigene Tor phasern — der Ball geht an einen besser postierten Mitspieler.
Gepunktet wird nur am gegnerischen Tor — ein Eigentor ist mechanisch ausgeschlossen.
Treffer über Wände, Scheiben oder glänzende Flächen sind zulässig und zählen regulär.
Über Wände und Hindernisse ab 2 m Höhe darf nicht getaggt werden — einheitlich in allen Hallen.
Zweihandhaltung ist Pflicht, der Phaser darf höchstens 90° gekippt werden (senkrecht nur zum Passannehmen). Wer deaktiviert ist, macht Platz. LaserBall ist kein Kontaktsport.
Strafen — ganz einfach
Bei der ersten leichten Tätlichkeit eines Spielers.
Ein Straftor für den Gegner (Ergebnis +1). Grobe Fouls sofort Gelb.
Nach drei Gelben — oder direkt bei schweren Vergehen. Das Team spielt mit vier weiter.
Vorteilsregel: Erzielt das gefoulte Team den Treffer selbst, zählt dieser — dann gibt es kein zusätzliches Straftor. Es gibt keine Zeitstrafen.
Bei Punktgleichheit gilt: 1. Punkte · 2. Tordifferenz · 3. erzielte Tore · 4. direkter Vergleich · 5. Entscheidungsspiel. In K.-o.-Spielen wird immer entschieden: Verlängerung 2 × 3 Min, danach Golden Goal — das nächste Tor gewinnt.
Laut rufen! Sicherheit geht immer vor. Ein Tor nach dem Ruf zählt nicht, die Restzeit wird nachgespielt. Zuvor regulär gefallene Tore bleiben gespeichert.
Nur der Captain, innerhalb von 10 Minuten nach Spielende. Tatsachenentscheidungen sind nicht protestierbar — die Turnierleitung entscheidet endgültig.
Ablauf, Spielplan, Wertungen und Proteste (mind. 3 Personen).
2 pro Spiel mit Rotation. Trifft Fouls und Tatsachenentscheidungen.
Erfasst Ergebnisse, Strafen und besondere Vorkommnisse.
Vertritt das Team — einziger Ansprechpartner gegenüber Schiri und Leitung.
Technik, Ausrüstung, Arena und Sicherheit der Halle.
Oberstes Gremium im Ligabetrieb: Grundsatzfragen und Sperren.
Anhang · das „Warum“
Zu vielen Entscheidungen gibt es eine Begründung — meist samt der verworfenen Alternative. Tippe an, was dich interessiert.
Ein fester Strafraum wäre in der dunklen, verbauten Arena zu subjektiv. Stattdessen macht die Target-Mechanik Camping unattraktiv — über Proximity-Aktivierung, Dauer-Reset am eigenen Target und Empfangssperren für geklärte Bälle.
Ob ein Treffer über eine Wand oder Scheibe zustande kam, lässt sich im Spiel nicht zuverlässig erkennen. Statt eines nicht durchsetzbaren Verbots werden solche Treffer ausdrücklich zugelassen.
Ein Modus und feste Settings machen die Liga skalierbar und vergleichbar — Wachstum heißt neue Hallen, nicht neue Regeln. Das beendet widersprüchliche Insellösungen.
Der Seitenwechsel zur Halbzeit löst die Seiten-Fairness bereits im Match. Eine getrennte Rückrunde am selben Tag würde Arena-Wechsel verdoppeln und den Spannungsbogen zerreißen — Hin/Rück entsteht über die Saison.
Zeitstrafen lassen sich im Laserforce-System nicht sauber abbilden. Straftore sind eindeutig, sofort wirksam und für Schiri und Orga gut handhabbar. (Verworfen: die 1-Minuten-Zeitstrafe aus einem früheren Entwurf.)
Gepunktet wird ausschließlich am gegnerischen Tor — ein Eigentor ist mechanisch gar nicht möglich, also gibt es dazu auch nichts zu regeln.
Diese Seite fasst das Wichtigste zusammen. Der verbindliche Regeltext mit allen Paragraphen und Begründungen liegt als Dokument vor.