Regeln & Grundsätze · auf einen Blick

Spielmodus & Liga.

Das Wichtigste zum LaserBall — kompakt und verständlich. Zu vielen Regeln findest du unten das „Warum“, und alle Details stehen im vollständigen Regelwerk der DLBL.

Grundsatz im Fokus

Grundsatz im FokusFairplay
  • Respekt gegenüber Gegnern, Schiedsrichtern, Hallenpersonal und Zuschauern.

  • Keine Beleidigungen, Drohungen oder Provokationen — auch außerhalb der Arena.

  • Entscheidungen werden akzeptiert; Proteste laufen ausschließlich über den Captain.

  • Ein Modus, feste Settings — überall gleich und dadurch vergleichbar.

  • Das System erfasst Tore, Vorlagen, Steals und Blocks automatisch mit.

  • Gestraft wird über Straftore und Karten, nicht über Zeitstrafen.

  • Sicherheit hat immer Vorrang vor Wertung und Zeitplan.

  • Eine Verletzung wird laut kommuniziert — ein Tor danach zählt nicht.

  • Erste-Hilfe-Material, Ansprechpartner und Notruf sind stets bereit.

Das Spiel in Kürze

Zwei Teams, je ein eigenes Tor, ein virtueller Ball. Zu Beginn jeder Runde stehen alle am eigenen Tor und aktivieren sich per Countdown. Wer den Ball führt, bringt ihn ins gegnerische Torfeld und taggt das Target — danach endet die Runde.

5 vs 5
Aktive Spieler pro Team
2 × 6
Minuten mit Seitenwechsel
1 Ball
Ein Ziel je Team, ein Tor
60 Sek
Schussuhr, dann wechselt der Ball

Modus & Settings

Überall identisch

Gespielt wird ausschließlich LaserBall Classic. Alle Hallen fahren denselben Modus und dieselben Settings — Abweichungen sind nicht zulässig.

Teamstärke
5 vs 5
Spielzeit
2 × 6 min
Halbzeitpause
~ 75 Sek
Shotclock
60 Sek
Zeit zw. Toren
20 Sek
Down Time Safe
4 Sek
Anzahl Bälle
1
Modus
Classic

Die wichtigsten Aktionen

Blocken

Einen Gegner anphasern und ihn kurz deaktivieren.

Passen

Der Ballträger phasert einen Mitspieler und gibt ihm den Ball weiter.

Erobern

Den ballführenden Gegner treffen — er wird deaktiviert, der Ball wechselt zum Treffenden.

Klären

Direkt nach dem Erobern das eigene Tor phasern — der Ball geht an einen besser postierten Mitspieler.

Gut zu wissen

Kein Eigentor

Gepunktet wird nur am gegnerischen Tor — ein Eigentor ist mechanisch ausgeschlossen.

Reflexionen zählen

Treffer über Wände, Scheiben oder glänzende Flächen sind zulässig und zählen regulär.

Reichweite

Über Wände und Hindernisse ab 2 m Höhe darf nicht getaggt werden — einheitlich in allen Hallen.

Verhalten auf dem Feld

Erlaubt

  • Aktiver Spieler hat Vorrang im Laufweg
  • Laufen, Ausweichen, Stellungsspiel
  • Hinhocken, solange kein Knie den Boden berührt
  • Auf der Stelle springen

Verboten

  • Schubsen, Halten, Blocken mit dem Körper
  • Hinlegen, Knien, Sliden, Kriechen
  • Trefferzonen oder Phaser verdecken
  • Springen in der Laufbewegung · Taggen über 2 m

Zweihandhaltung ist Pflicht, der Phaser darf höchstens 90° gekippt werden (senkrecht nur zum Passannehmen). Wer deaktiviert ist, macht Platz. LaserBall ist kein Kontaktsport.

Strafen — ganz einfach

Ermahnung → Gelb → Rot

Ermahnung

Bei der ersten leichten Tätlichkeit eines Spielers.

Gelbe Karte

Ein Straftor für den Gegner (Ergebnis +1). Grobe Fouls sofort Gelb.

Rote Karte

Nach drei Gelben — oder direkt bei schweren Vergehen. Das Team spielt mit vier weiter.

Vorteilsregel: Erzielt das gefoulte Team den Treffer selbst, zählt dieser — dann gibt es kein zusätzliches Straftor. Es gibt keine Zeitstrafen.

Punkte & Wertung

3
Sieg
1
Remis
0
Niederlage

Bei Punktgleichheit gilt: 1. Punkte · 2. Tordifferenz · 3. erzielte Tore · 4. direkter Vergleich · 5. Entscheidungsspiel. In K.-o.-Spielen wird immer entschieden: Verlängerung 2 × 3 Min, danach Golden Goal — das nächste Tor gewinnt.

Team & Kader

  • Immer genau 5 Spieler pro Team aktiv auf dem Feld.
  • Kader 5–10 Spieler (empfohlen 7–9), Wechselspieler warten außerhalb der Arena.
  • Gewechselt wird nur zwischen Spielen oder bei Verletzung — keine fliegenden Wechsel, keine Wechsel zur Halbzeit.
  • Jedes Team benennt Captain und Co-Captain.
  • Ab 12 Jahren. Unter 18 mit Einverständnis der Eltern.

Wenn etwas passiert

Bei Verletzung

Laut rufen! Sicherheit geht immer vor. Ein Tor nach dem Ruf zählt nicht, die Restzeit wird nachgespielt. Zuvor regulär gefallene Tore bleiben gespeichert.

Protest

Nur der Captain, innerhalb von 10 Minuten nach Spielende. Tatsachenentscheidungen sind nicht protestierbar — die Turnierleitung entscheidet endgültig.

Wer leitet das Spiel

Turnierleitung

Ablauf, Spielplan, Wertungen und Proteste (mind. 3 Personen).

Schiedsrichter

2 pro Spiel mit Rotation. Trifft Fouls und Tatsachenentscheidungen.

Scorekeeper

Erfasst Ergebnisse, Strafen und besondere Vorkommnisse.

Captain

Vertritt das Team — einziger Ansprechpartner gegenüber Schiri und Leitung.

Hallenverantwortlich

Technik, Ausrüstung, Arena und Sicherheit der Halle.

Ligaleitung

Oberstes Gremium im Ligabetrieb: Grundsatzfragen und Sperren.

Anhang · das „Warum“

Warum diese Regeln?

Zu vielen Entscheidungen gibt es eine Begründung — meist samt der verworfenen Alternative. Tippe an, was dich interessiert.

Warum es keinen Strafraum gibt

Ein fester Strafraum wäre in der dunklen, verbauten Arena zu subjektiv. Stattdessen macht die Target-Mechanik Camping unattraktiv — über Proximity-Aktivierung, Dauer-Reset am eigenen Target und Empfangssperren für geklärte Bälle.

Warum Treffer über Reflexionen zählen

Ob ein Treffer über eine Wand oder Scheibe zustande kam, lässt sich im Spiel nicht zuverlässig erkennen. Statt eines nicht durchsetzbaren Verbots werden solche Treffer ausdrücklich zugelassen.

Warum überall dieselben Settings gelten

Ein Modus und feste Settings machen die Liga skalierbar und vergleichbar — Wachstum heißt neue Hallen, nicht neue Regeln. Das beendet widersprüchliche Insellösungen.

Warum 2 × 6 Minuten am Stück

Der Seitenwechsel zur Halbzeit löst die Seiten-Fairness bereits im Match. Eine getrennte Rückrunde am selben Tag würde Arena-Wechsel verdoppeln und den Spannungsbogen zerreißen — Hin/Rück entsteht über die Saison.

Warum es keine Zeitstrafen gibt

Zeitstrafen lassen sich im Laserforce-System nicht sauber abbilden. Straftore sind eindeutig, sofort wirksam und für Schiri und Orga gut handhabbar. (Verworfen: die 1-Minuten-Zeitstrafe aus einem früheren Entwurf.)

Warum es kein Eigentor gibt

Gepunktet wird ausschließlich am gegnerischen Tor — ein Eigentor ist mechanisch gar nicht möglich, also gibt es dazu auch nichts zu regeln.

Das vollständige Regelwerk

Diese Seite fasst das Wichtigste zusammen. Der verbindliche Regeltext mit allen Paragraphen und Begründungen liegt als Dokument vor.